Reisebericht Fort Worden Kitemakers Conference 2016

Im Juni 2015 stand es fest, ich werde 2016 bei den Fort Worten Kitemakers einen Workshop leiten.

Mitte November war dann die Teilnehmerzahl klar und ich begann mit den Vorbereitungen.

Die Bauanleitung mussten übersetzt werden, Material musste bestellt werden. Die Bausätze mussten optimiert werden.

Anfang Februar hatte ich 30 Bausätze vorbereitet. Ich habe alles in einen Koffer gepackt und hatte, zusammen mit etwas Werkzeug und den Trigon Boxen zum

Anschauen und für die Raffle genau 23 Kilo, Punktlandung!

Alles was ich sonst noch brauchte musste also ins Handgepäck.

Am Frankfurter Flughafen wurde das Handgepäck wie üblich durchsucht, der Wischtest war positiv auf Sprengstoff. Die Polizistin fragte dann noch wozu ich eine Rolle Klebeband

im Flugzeug bräuchte. Die hatte wegen des Gewichtes nicht mehr in den Koffer gepasst.

Der Flug war sehr ruhig und lang. In Tacoma/Seattle angekommen war mein Koffer zum Glück auch da. Nun konnte nichts mehr schief gehen. Bob und Charmayne

Umbowers haben mich abgeholt. Ich hatte noch einen Tag Zeit für ein wenig Sightseeing und am Donnerstag ging es dann los nach Warm Beach.

Dort angekommen bezog ich mein Zimmer und bereitetet dann den Bereich für den Workshop vor. Am Abend trudelten dann die Teilnehmer ein und stellten Ihre

Nähmaschinen auf. Dabei konnten wir uns schon einmal kennen lernen. Am Freitag ging es früh um 8:00 Uhr los. Bob und Charmayne halfen mir beim Verteilen der Bausätze.

Dann starteten die 19 Teilnehmer mit dem Ausschneiden der Segelteile. Bis zum Mittag waren fast alle mit den Applikationen durch. Ich hatte mich für ein 2-

farbiges Design entschieden, damit es nicht zu aufwändig wird. Nach dem Essen musste dann gesäumt werden. Alle waren erleichtert, dass das Saumband bereits

vorgefaltet war. Die Arbeitsgeschwindigkeit der Teilnehmer war sehr unterschiedlich, sodass ich die einzelnen Schritte jedem einzeln erläutern konnte. Auch hierbei

unterstützten mich Bob und Charmayne nach Kräften. Kurz vor dem Abendessen waren dann 3 Boxen fertig und viele mussten nur noch die Segel zusammen nähen.

Nach dem Essen ging es dann für die meisten sehr fix. Der letzte war gegen 23:00 Uhr fertig.

Das war ein anstrengender aber sehr erfolgreicher Tag!

Am darauffolgenden Tag nahm ich selbst an einem Workshop teil. Ich habe mit John Trennepol einen Tyro-Gleiter gebaut.

Danach habe ich etwas bei den anderen Workshops zugeschaut.

Es war eine sehr schöne Reise. Ich habe viel gelernt und neue Ideen mitgebracht.

 

Hier einige Impressionen der Reise:

Zum vergrößern das gewünschte Bild anklicken.

 

           

           

     

        


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